Erweiterte Einstellungen für die intelligente Firewall

Mit den Erweiterten Einstellungen für die intelligente Firewall können Sie die erweiterten Schutzfunktionen der intelligenten Firewall aktivieren. Dazu gibt es die folgenden Optionen:

Allgemeine Regeln

Legt fest, wie die intelligente Firewall ein- und ausgehenden Netzwerkdatenverkehr kontrolliert.

Unübliche Protokolle

Legt fest, wie die intelligente Firewall unübliche Protokolle wie Internet Group Management Protocol (IGMP) und IPv6 Hop-by-Hop Option (HOPOPT) behandelt.

Firewall zurücksetzen

Setzt die intelligente Firewall in den Standardstatus zurück, in dem alle empfohlenen Firewall-Regeln und -Einstellungen konfiguriert sind. Deshalb zeigt Norton Internet Security Computer Bild Edition ein Bestätigungsdialogfeld an, wenn Sie die Firewall zurücksetzen.

Wenn Sie die Firewall zurücksetzen, werden alle von Ihnen konfigurierten benutzerdefinierten Regeln oder Einstellungen entfernt. Durch Zurücksetzen der Firewall wird die Liste der von AutoBlock blockierten Computer gelöscht. Wenn diese Option eingestellt wird, entfernt die Firewall auch alle Computer und Netzwerke aus den Listen "Vertrauenswürdig" und "Eingeschränkt" in der "Zugriffskontrolle".

Unter Windows XP werden Sie von Norton Internet Security Computer Bild Edition aufgefordert, nach dem Zurücksetzen der Firewall die Vertrauensstufe auszuwählen. Die Warnung wird nur angezeigt, wenn der Computer die folgenden Kriterien erfüllt:

  • Sie müssen die automatische Datei-/Druckerfreigabesteuerung auf "Fragen" einstellen.

  • Ihr Computer muss mindestens eine freigegebene Ressource haben oder das Betriebssystem muss die Windows Media Center Edition sein.

  • Ihr Computer muss einen eigenen IP-Adressenbereich verwenden.

  • Ihr Computer muss über eine sichere WLAN- oder LAN-Verbindung verbunden sein.

Blockierte Ports verbergen

Gewährleistet, dass System-Ports nicht auf Verbindungsversuche reagieren.

Diese Option hindert die System-Ports daran, auf Verbindungsversuche anderer Computer mit ungültigen Quell- oder Zielangaben zu reagieren.

Stateful Protocol-Filter

Gestattet automatisch Datenverkehr aus dem Internet, wenn Übereinstimmung mit den durch eine Anwendung geöffneten Verbindungen besteht.

Aktivieren Sie diese Option, um eine der folgenden Aktionen auszuführen:

  • Analysieren Sie den auf Ihrem Computer eingehenden Netzwerkdatenverkehr.

  • Blockieren Sie verdächtige Anwendungen, die versuchen, eine Verbindung zu Ihrem Computer herzustellen.

Automatische Datei-/Druckerfreigabesteuerung

Ermöglicht den Computern im Netzwerk die Freigabe von Ressourcen wie Dateien, Ordnern und Druckern (die lokal angehängt sind).

Manche Windows 7 und Windows 8-Funktionen wie Home Media Experience funktionieren nur, wenn die Vertrauensstufe des Netzwerks, in das Ihr Computer eingebunden ist, auf "Freigegeben" oder auf "Volles Vertrauen" eingestellt ist. Wenn die automatische Datei-/Druckerfreigabesteuerung aktiviert ist, wird die die Vertrauensstufe für das Netzwerk auf "Freigegeben" gesetzt, wenn andere Sicherheitskriterien wie die Folgenden erfüllt sind:

  • Ihr Computer muss mindestens eine freigegebene Ressource haben oder das Betriebssystem muss die Windows Media Center Edition sein.

  • Ihr Computer muss einen eigenen IP-Adressenbereich verwenden.

  • Ihr Computer muss über eine sichere WLAN- bzw. verdrahtete Verbindung verbunden sein.

Sie können diese Option auf den Status "Ein" oder "Aus" setzen. Unter Windows XP können Sie diese Option auch auf "Fragen" setzen. In diesem Zustand erhalten Sie von Norton Internet Security Computer Bild Edition eine Eingabeaufforderung, bevor ein neues Netzwerk, mit dem der Computer verbunden ist, als "Freigegeben" oder "Geschützt" klassifiziert wird. Die Eingabeaufforderung wird nur angezeigt, wenn die Sicherheitskriterien für die Freigabe übereinstimmen.

Automatische Programmsteuerung

Konfiguriert automatisch die Internetzugangseinstellungen für die internetfähigen Programme, die zum ersten Mal ausgeführt werden.

Für die Option "Automatische Programmsteuerung" sind folgende Einstellungen verfügbar:

  • Aggressiv : Norton Internet Security Computer Bild Edition zeigt eine Warnmeldung an, wenn es ein Programm mit der Vertrauensstufe "Unerprobt" oder "Schwach" erkennt, das eingehenden Datenverkehr empfängt. Nachdem Sie die Reputationsdaten des Programms in der Firewall-Warnmeldung geprüft haben, können Sie entscheiden, ob der Datenverkehr zugelassen oder blockiert werden soll. Wenn Sie diese Option aktivieren, zeigt Norton Internet Security Computer Bild Edition keine Warnmeldung zu ausgehendem Datenverkehr an, unabhängig von der Bewertung des Programms (d. h. ob von Norton als vertrauenswürdig eingestuft, gutartig, unerprobt, schwach oder bösartig). Norton Internet Security Computer Bild Edition entscheidet automatisch, wie ausgehender Datenverkehr behandelt werden soll.

  • Automatisch : Norton Internet Security Computer Bild Edition kann automatisch entscheiden, wie ein- und ausgehender Datenverkehr für Programme behandelt werden soll. Wenn Sie diese Option aktivieren, zeigt Norton Internet Security Computer Bild Edition keine Firewall-Warnmeldungen an.

  • Aus : Deaktiviert die automatische Programmsteuerung. Ist diese Option aktiviert, müssen Sie die Internetzugriffseinstellungen für ein- und ausgehenden Datenverkehr in den Firewall-Warnmeldungen manuell angeben.

Die Option "Automatisches Lernen des IPv6-NAT Traversal-Datenverkehrs" steht nur zur Verfügung, wenn die automatische Programmsteuerung auf "Aggressive" oder "Automatisch" eingestellt ist. Norton Internet Security Computer Bild Edition stellt diese Option zur Verfügung, damit der Netzwerkverkehr, der Teredo zur Kommunikation mit dem Computer nutzt, gesteuert werden kann. Einige der Funktionen aus Windows 7 und Windows 8 wie Remote Media Experience und Remoteunterstützung funktionieren nur, wenn die Option "Automatisches Lernen des IPv6-NAT Traversal-Datenverkehrs" aktiviert ist.

Nach dem Deaktivieren der automatischen Programmsteuerung können Sie die erweiterte Ereignisüberwachung aktivieren. Mithilfe der Optionen "Erweiterte Ereignisüberwachung" können Sie die Netzwerkszugriffseinstellungen für die internetfähigen Programme, die zum ersten Mal ausgeführt werden, konfigurieren. Wenn Sie die Funktion "Erweiterte Ereignisüberwachung" aktivieren, erhalten Sie zahlreiche Firewall-Warnungen.

Sie können die automatische Programmsteuerung auf "Automatisch" einstellen, wenn keine Warnmeldungen angezeigt werden sollen. Wenn Sie die Internetzugriffseinstellungen für Programme mit Vertrauensstufe "Unerprobt" oder "Schwach", die eingehenden Datenverkehr empfangen, selbst festlegen möchten, können Sie unter "Automatische Programmsteuerung" die Option "Aggressiv" wählen.

Die Einstellungen unter "Erweiterte Ereignisüberwachung" umfassen folgende Kategorien zum erweiterten Schutz Ihres Computers:

  • Programmkomponenten

    Diese Option schützt Sie vor bösartigen Programmen, die internetaktivierte Programme starten.

  • Programmstart

    Diese Option schützt Sie gegen die bösartigen Programme, die unerkannt an sichere Programme angehängt sind.

  • Kommandozeilenausführung

    Diese Option schützt Sie gegen Trojaner oder bösartige Programme, die vertrauenswürdige Anwendungen im Hintergrundmodus über Kommandozeilenparameter starten.

  • Codeeinbringung

    Diese Option schützt Sie gegen Trojaner oder bösartige Programme, die Code ohne Firewall-Warnungen in einen Anwendungsprozess injizieren.

  • Windows-Nachrichten

    Diese Option schützt Sie gegen Trojaner und andere bösartige Programme, die das Verhalten einer Anwendung manipulieren, um ohne Firewall-Warnungen eine Internetverbindung herzustellen.

  • Direkter Netzwerkzugriff

    Diese Option schützt Sie gegen Trojaner und andere bösartige Programme, die den Netzwerkverkehr umgehen.

    Diese Programme dringen in die TCP/IP-Layer von Windows ein, um Daten ohne Auslösen von Firewall-Warnungen zu senden und zu empfangen.

  • Active Desktop-Änderungen

    Diese Option schützt Sie gegen bösartige Programme, die dokumentierte Schnittstellen von vertrauenswürdigen Anwendungen verwenden, um Daten außerhalb des Netzwerks zu übertragen, ohne Firewall-Warnungen auszulösen.

  • Keylogger

    Diese Option schützt Sie gegen bösartige Keylogger-Programme, die auf die Personendaten eines Benutzers auf einem bestimmten Computer zugreifen, indem sie die Tastenbetätigung überwachen.

  • COM-Steuerung

    Diese Option schützt Sie gegen bösartige Programme, die das Verhalten einer Anwendung manipulieren, indem sie gesteuerte COM-Objekte instantiieren.

Einstellungen der intelligenten Firewall

Smart Firewall

Aktivieren und Deaktivieren der intelligenten Firewall

Deaktivieren der automatischen Programmsteuerung

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DocID: v15471406_nis_computer_bild_2013_de_de
Betriebssystem: Windows 8, Windows 7, Windows Vista, Windows XP
Zuletzt bearbeitet: 25/07/2012